Warum Tintenroller besser sind, als Füllfederhalter

Hochwertige Schreibgeräte erfreuen sich besonders im Büro hoher Beliebtheit. Für jeden Bedarf gibt es das richtige Schreibgerät. Kugelschreiber, Tintenroller oder Füllfederhalter – welches dieser Produkte ist am besten geeignet für das, was Sie tun wollen?

Wer nach einem treuen Begleiter im Arbeitsalltag und einem neuen Stift sucht, hat oft die Qual der Wahl! Während der Kugelschreiber quasi zur Grundausstattung im Business gehört und wir nicht viele Worte über ihn verlieren müssen, bietet sich doch ein Vergleich von Tintenroller und Füllfederhalter an. Beide haben ihre Eigenheiten und Vorzüge.

Die Fragen, die wir in diesem Blogbeitrag klären möchten, sind folgende: Welche Vorteile liefern Tintenroller? Worauf ist beim Kauf von Tintenrollern zu achten? Und in welchen Punkten schneidet der Tintenroller besser ab als ein Füllfederhalter?

Levio Tintenroller

Was ist eigentlich ein Tintenroller?

Einen Tintenroller könnte man als eine Mischung aus Kugelschreiber und Füllfederhalter bezeichnen. Er vereint in sich gewissermaßen die Vorzüge beider Stiftarten.

Er sondert – so wie ein Kugelschreiber – mithilfe einer Kugel als Schreibspitze wasserbasierte Tinte beim Schreiben ab, was zu einem weichen und sauberen Schreibergebnis führt. Die Kugeln bestehen in der Regel aus Edelstahl oder Keramik. Der Durchmesser einer Kugel liegt meist zwischen 0,6 mm und 1 mm. Die Fassung eines Tintenrollers ähnelt der eines Kugelschreibers und besteht aus Kunststoff oder – bei hochwertigen Modellen – aus Edelstahl, Messing oder Karbon. Besonders die letzteren Materialien lassen das Produkt langlebiger werden und exklusiver wirken.

Bei der Wahl eines Tintenrollers sollte vor allem auf das Gewinde geachtet werden. Dieses sollte aus Metall bestehen, um zu verhindern, dass der Tintenroller an dieser sensiblen Stelle bricht. Tintenroller werden auch Roller Ball Pen genannt, da die Schreibspitze ja eine Kugel ist. Tintenroller gibt es in den unterschiedlichsten Designs und Sie haben zum Beispiel die Wahl zwischen einem edlen Tintenroller aus Edelstahl oder einem exquisiten Tintenroller aus Palisanderholz.

Wo liegt der Unterschied zu einem Füllfederhalter?

Anders als bei einem Tintenroller wird bei einem Füllfederhalter die Tinte über eine Feder auf das Papier übertragen. Es gibt unterschiedliche Federbreiten, die somit auch unterschiedliche Schreibergebnisse erzielen. Als Schreiber steht Ihnen eine ganze Palette von sehr schmalen bis zu sehr breiten Federn zur Verfügung, die für jeweils sehr verschiedene Anwendungen ausgelegt sind. Anfänger greifen in der Regel auf M-Federn mittlerer Federbreite zurück, während breite Federn eher als klassische Unterschriftenfedern gelten. Vergleichbar sind die Federbreiten mit den Kugeldurchmessern der Tintenroller.

Die Tinten von Füller und Tintenroller ähneln sich und sind dünnflüssiger als die ölbasierte Tinte bei Kugelschreibern. Jedoch verbraucht ein Füllfederhalter mehr Tinte als ein Tintenroller. Als Tintenvorrat dient beim Roller Ball Pen eine Mine, beim Federhalter hingegen eine Patrone oder ein Konverter.

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Welche Vorteile liefert ein Tintenroller im Vergleich?

Eines kann ganz allgemein gesagt werden: Ein Tintenroller hat im Vergleich zum Füller einige deutliche Vorzüge und eignet sich besser für Vielschreiber. Während nach langem Schreiben mit dem Füllfederhalter nicht selten die Hände schmerzen, gleitet der Rollerball-Stift dank seiner Kugel leicht über das Papier. Auch schnelles Schreiben ist mit einem Tintenroller einfacher umzusetzen als mit einem Füller, der dann zu einem kratzenden Schreiben neigt. Wobei natürlich fairerweise gesagt werden muss, dass auch Federhalter nicht gleich Federhalter ist und sich für jeden Schreibstil auch der richtige Füller finden lässt.

Dennoch hat der Tintenroller bei einigen weiteren Punkten grundsätzlich die Nase vorn:

  • Tintenverbrauch: Das wohl größte Argument, was für den Tintenroller spricht: Die Kugel gibt sehr viel weniger Tinte ab. Das hat zur Folge, dass die Tinte sehr viel schneller beim Schreiben trocknet und der Text nicht verschmiert. Außerdem ist die Nutzung eines Tintenrollers sauberer. Wer kennt es nicht aus Kindheitstagen, wenn der Füller ausgelaufen ist?
  • Robustheit: Mit einem Rollerball Stift können Sie einen großen Schreibdruck ausüben, da es sich hier um ein wirklich robustes Schreibgerät handelt. Beim Füller hingegen ist es wichtig, die Feder nicht zu stark zu strapazieren.
  • Dokumentenechtheit: Die meisten Tintenroller sind dokumentenecht. Das heißt, dass die Tinte wasserfest ist und schnell trocknet – Voraussetzungen dafür, dass Sie damit Dokumente unterschreiben können. Das Schreibbild wird dank der Kugel gleichmäßig und präzise, zudem sieht es weich geschrieben aus. Sie können für Formulare und Dokumente also einen Tintenroller verwenden, einen Federhalter hingegen nicht.
  • Schreibposition: Tintenroller machen keinen Unterschied, ob sie von Rechtshändern oder Linkshändern benutzt werden. Sie können den Roller Ball Pen in beiden Fällen verwenden. Beim Füllfederhalter ist das problematischer, da eine für Rechtsschreiber ausgelegte Feder schnell kratzt, wenn sie von einem Linkshänder geschrieben wird. Hier ist es wichtig, spezielle Linkshänder-Federn (LH-Feder) zu verwenden.

Worauf sollte man bei dem Kauf eines Tintenrollers achten?

Wenn man sich für einen Tintenroller entscheidet, möchte man natürlich sehr lange Spaß an dem ausgewählten Produkt haben. Also sollten Sie beim Kauf eines Tintenrollers unbedingt darauf achten, die Minen wechseln zu können. Leider gibt es auch Produkte am Markt, deren Minen nicht austauschbar sind. Die Hörner Tintenroller bieten die Möglichkeit, dass Minen gewechselt werden können. Außerdem bieten wir Tintenroller-Minen Made in Germany in unserem Shop an!

Achten Sie außerdem auf eine gute Verarbeitung der Materialien! Besonders am Gewinde sollte nicht gespart worden sein: Metallgewinde sind ein Muss, damit ein Bruch ausgeschlossen werden kann und die Lebenserwartung des Stiftes hoch ist.

Zudem spielt das Gewicht eine wesentliche Rolle. Der Stift sollte weder zu leicht, noch zu schwer sein. Grundsätzlich greifen Vielschreiber gerade deshalb gern auf Tintenroller zurück, weil sie gut in der Hand liegen und sich nicht zu schwer anfühlen.

Die Design-Frage ist am Ende dann eine Frage des persönlichen Geschmacks. Tintenroller gibt es sowohl eher klassisch aus Edelstahl als auch aus Carbon oder zum Beispiel aus Palisanderholz (der Hörner Legno Tintenroller).

Fazit

Tintenroller gelten gerade bei Vielschreibern als bester Stift aus dem Dreigestirn mit Kugelschreiber und Füllfederhalter. Aus gutem Grund: Roller Ball Pens schreiben sehr angenehm und weich, kratzen nicht, sorgen für ein sanftes, gleichmäßiges und sauberes Schriftbild und verbrauchen im Vergleich zum Füller deutlich weniger Tinte. Zudem sind sie in der Regel dokumentenecht.

Am Ende ist es aber natürlich eine Frage des Geschmacks, zu welchem Stift man greift. Um Ihnen die Entscheidung möglichst leicht zu machen, empfehlen wir Ihnen dabei auch unsere Vergleichstexte „Kugelschreiber vs. Tintenroller“ und „Füller oder Kugelschreiber – welcher Stift ist besser?“.

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