Uhr entmagnetisieren: erkennen, beheben, vorbeugen.
Plötzlich geht eine mechanische Uhr deutlich vor oder verliert den gewohnten Takt: Oft steckt Magnetismus dahinter, nicht gleich ein Defekt. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie den Verdacht prüfen, was beim Uhrmacher passiert und wie ein Entmagnetisiergerät richtig funktioniert. Außerdem: warum Quarzuhren anders reagieren und was Normen wie ISO 764 bedeuten.
Geht eine mechanische Uhr plötzlich deutlich vor, steckt oft Magnetismus dahinter. Der Kompass liefert nur ein Indiz, Gewissheit bringt die Messung beim Uhrmacher. Entmagnetisieren dauert meist wenige Minuten und kostet laut Preislisten etwa 10 bis 25 Euro. Quarzuhren laufen nach dem Entfernen der Quelle meist wieder normal. Vorbeugend hilft Abstand: mehr als 5 Zentimeter zu Handy und Magnetverschlüssen, rät Seiko.
Ist die Uhr magnetisiert? Anzeichen und ein ehrlicher Test.
Eine magnetisierte Uhr erkennen Sie meist an einem plötzlich deutlich zu schnellen Gang, mechanische Uhren können aber auch nachgehen oder ganz stehen bleiben. So beschreibt es NOMOS: Magnetismus wirkt auf die Hemmungsteile, also die Bauteile, die den Gang des Werks steuern. Omega nennt Abweichungen von bis zu mehreren Minuten am Tag.
Beim Uhrenhersteller Sinn waren in einer Untersuchung von rund 1.000 im eigenen Kundendienst geprüften Uhren fast 60 Prozent magnetisiert, die Hälfte davon mit starken Magnetfeldfehlern. Oft wussten die Träger von keinem Kontakt mit einer Magnetquelle. Sinn entmagnetisiert deshalb im eigenen Service grundsätzlich jede eingereichte Uhr zuerst. Bevor Sie einen anderen Defekt vermuten, schließen Sie deshalb zuerst Magnetismus aus: Er kommt häufig vor und lässt sich schnell beheben.
So gehen Sie in drei Schritten vor:
- Gang über einige Tage beobachten. Vergleichen Sie Ihre Uhr einige Tage lang täglich zur gleichen Uhrzeit mit einer Referenzzeit, wie im Ratgeber Uhr geht vor oder nach beschrieben. Ein plötzlicher, deutlicher Sprung ist der erste Hinweis.
- Kompass als Indiz. Legen Sie einen Kompass flach hin und führen Sie die Uhr langsam heran, dann rundherum. Zieht die Uhr ein Ende der Nadel an und stößt das andere ab, spricht das laut dem Werkzeughersteller Bergeon für Magnetismus. Zieht sie beide Enden an, ist kein Magnetismus vorhanden.
- Messung beim Uhrmacher. Erst hier gibt es Gewissheit: Messgeräte zeigen den Magnetisierungsgrad in Mikrotesla an, einer sehr kleinen Einheit für Magnetfelder. Außerdem wird der Gang vor und nach dem Entmagnetisieren verglichen.
Der Gerätehersteller Elma nennt die Prüfung mit Kompass oder Magnetnadel eine „unsichere Methode", weil auch unmagnetisches Eisen die Nadel ablenkt. Bei einer Apple Watch taugt der Test ohnehin nicht: Laut Apple stecken in allen Modellen Magnete, die einen externen Kompass beeinflussen können. Wer eine Kompass-App nutzt, legt die Uhr nicht auf das Handy. Seiko rät ausdrücklich, Uhren von Mobiltelefonen fernzuhalten.
Was Magnetismus mit jeder Uhrenart macht.
Mechanische Uhren bleiben magnetisiert, bis sie gezielt entmagnetisiert werden, Quarzuhren sind dagegen meist nur gestört, solange sie im Magnetfeld liegen.
Magnetisierte Bauteile ziehen sich gegenseitig an. Bei der Spiralfeder haften dadurch die Windungen aneinander, die wirksame Länge der Feder sinkt, und die Uhr läuft schneller, wie Omega beschreibt. Stahlteile im Werk werden dabei selbst zu kleinen Magneten und können den Gang erheblich stören. Das schreiben der Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik und eine Witschi-Schulungsunterlage für Zeitwaagen. Was die Spirale im Werk genau leistet, erklärt der Beitrag über die Unruh.
| Uhrenart | Im Magnetfeld | Danach | Was hilft |
|---|---|---|---|
| Mechanisch (Automatik, Handaufzug) | Spirale haftet: meist Vorgehen, auch Nachgehen oder Stillstand | bleibt magnetisiert | entmagnetisieren lassen |
| Analoge Quarzuhr (auch Solar) | Schrittmotor gestört: vor, nach oder kurz stehen | läuft außerhalb des Felds wieder normal, Restmagnetismus stört die Genauigkeit laut Seiko nicht | Quelle entfernen, Zeit neu stellen; nach extrem starkem Feld laut Seiko entmagnetisieren lassen |
| Analoge Funkuhr | wie Quarz, Zeiger können trotz Empfang falsch stehen, laut JCWA | manche Modelle korrigieren die Zeiger laut Junghans selbst | Zeigerstellung laut Anleitung prüfen (Casio) |
| Digitale Quarzuhr | ohne Motor nicht betroffen, laut Seiko kann nur ein Alarmton leiser werden | meist unverändert; sehr starke Felder können laut Casio die Elektronik beschädigen | sehr starke Felder, etwa von Medizingeräten, meiden |
Auf ein Heimgerät gehören Quarzuhren trotzdem nicht. Die Gerätehersteller Elma, Greiner und Bergeon warnen ausdrücklich davor, elektrische oder elektronische Uhren auf ihre Entmagnetisierer zu legen. Laut Elma kann sonst die Funktion der Uhr leiden. Seiko empfiehlt das Entmagnetisieren einer Quarzuhr nur nach einem extrem starken Feld und nennt dafür kein Verfahren. Das spricht für den Fachmann statt für das eigene Gerät zu Hause.
Ein Sonderfall sind Spiralen aus Silizium: Sie haben laut dem Anlagenhersteller Maurer und dem Uhrenhersteller Patek Philippe keine magnetischen Eigenschaften, mehr dazu in Kapitel VI.
Handy, Tasche, Lautsprecher: woher der Magnetismus kommt und wie viel Abstand reicht.
Magnetfelder aus Alltagsgeräten und Magnetverschlüssen wirken vor allem bei direktem Kontakt auf die Uhr. Schon wenige Zentimeter Abstand senken die Feldstärke deutlich, Seiko empfiehlt mehr als 5 Zentimeter. Das Bundesamt für Strahlenschutz formuliert es allgemein so: Die Feldstärken nehmen mit jedem Zentimeter Entfernung vom Gerät erheblich ab.
Gemessen wird die Feldstärke in Ampere pro Meter (A/m). Oft stehen auch Gauss oder Tesla dabei: 1 Gauss entspricht rund 79,6 A/m, 1 Tesla sind 10.000 Gauss, so das US-Messinstitut NIST. Eine gewöhnliche Uhr muss laut dem japanischen Uhrenverband JCWA 1.600 A/m aushalten. Für eine magnetfeldresistente Uhr nach ISO 764 sind es mindestens 4.800 A/m.
| Quelle | bei Kontakt | in 5 cm Abstand |
|---|---|---|
| Handy-Lautsprecher | bis 22.400 | bis 1.600 |
| Radio-Lautsprecher | bis 16.000 | bis 400 |
| Laptop-Lautsprecher | bis 16.000 | 0 |
| Magnetteile in Handtaschen | bis 72.000 | 0 |
| Magnetschnäpper an Möbeltüren | bis 64.000 | bis 1.200 |
| Magnethalskette | bis 96.000 | 0 |
| Magnetkissen | bis 48.000 | 0 |
| Elektrorasierer | bis 10.400 | bis 800 |
| Fernseher | bis 800 | 0 |
Wie stark das Magnetfeld eines Smartphones sein kann, zeigt eine Messung im Labor der US-Behörde FDA am iPhone 12. In 1 Millimeter Abstand maßen die Forscher rund 110 bis 190 Gauss. In 11 Millimetern waren es noch 15 bis 19, in 21 Millimetern unter 9.
Seiko staffelt den Abstand in seinen Anleitungen nach der Kennzeichnung auf dem Gehäuseboden:
- ohne Kennzeichnung: mehr als 5 Zentimeter, bei manchen Seiko-Quarzmodellen mehr als 10
- Kennzeichnung Stufe 1: mehr als 5 Zentimeter
- Kennzeichnung Stufe 2: mehr als 1 Zentimeter
Grand Seiko übersetzt die Abstände in Feldstärken: 5 Zentimeter stehen für 4.800 Ampere pro Meter, 1 Zentimeter für 16.000.
Über die Tabelle hinaus nennt Seiko Magnete in Tablet- und Handyhüllen, Netzteile und Induktionskochgeräte als Quellen. Der Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik ergänzt Brillenetuis, Portemonnaies und Warensicherungsanlagen in Geschäften. Am einfachsten bleibt die Grundregel: Handy und Uhr nicht in dieselbe Tasche legen.
Entmagnetisieren beim Uhrmacher: Ablauf, Dauer und Kosten.
Beim Uhrmacher dauert das Entmagnetisieren meist nur wenige Minuten und kostet laut Preislisten etwa 10 bis 25 Euro. Die Dauer nennen NOMOS und ein Berliner Fachbetrieb, das Gerät selbst braucht laut Elma und Greiner nur einen Bruchteil einer Sekunde. Häufig muss die Uhr dafür laut Omega nicht einmal zerlegt werden.
Der Ablauf folgt meist demselben Muster: erst messen, dann entmagnetisieren, danach erneut messen. Oft wird der Vorgang in mehreren Richtungen wiederholt. Die Prüfnorm ISO 764 entmagnetisiert in drei Richtungen, und für das Gerät MAGNET-O empfiehlt Bergeon, den Vorgang dreimal in drei senkrechten Richtungen zu wiederholen. Ein Berliner Fachbetrieb prüft dabei nicht nur das Werk, sondern auch Gehäuse und Armband auf Restmagnetismus. Laut dem Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik normalisieren sich Gang und Amplitude, also die Schwingungsweite der Unruh, danach in den meisten Fällen. Bleibt eine Abweichung bestehen, ist vermutlich ein kompletter Service nötig.
Die Preise unten stammen aus Preislisten von Fachbetrieben wie der Uhrenwerkstatt Tourby und der Berliner Uhrenmacherei sowie von Junghans.
| Anbieter | Leistung | Preis |
|---|---|---|
| Uhrenwerkstatt Tourby, Wetter (Ruhr) | Entmagnetisieren mechanischer Uhren, Einregulieren in 5 Lagen extra ab 30 € | 10 € |
| Juwelier Baldauf, Coswig | kleiner Wartungsservice, u. a. Entmagnetisieren | ab 15 € |
| Die Uhrenmacherei, Berlin | Entmagnetisieren, je nach Funktionskontrolle | 15 bis 25 € |
| Bruno Söhnle (Herstellerservice, eigene Uhren) | Paket mit Entmagnetisieren, Zeitwaage, Regulierung in 3 Lagen | 120 € UVP |
| Junghans (Herstellerservice, eigene Uhren) | „Kleiner Unterhaltsdienst" mit Entmagnetisierung und Werkregulage | 105 € Handaufzug, 140 € Automatik (UVP) |
| Sinn (Herstellerservice) | jede eingereichte Uhr wird zuerst entmagnetisiert, Kostenvoranschlag 20 € (wird angerechnet) | kein Einzelpreis |
Als Garantiefall gilt Entmagnetisieren weder bei NOMOS noch bei Seiko: NOMOS wertet Magnetisierung nicht als Sachmangel, Seiko berechnet Entmagnetisieren und die anschließende Neujustierung auch innerhalb der Garantiezeit.
Selbst entmagnetisieren: so funktioniert das Gerät richtig.
Eine mechanische Uhr können Sie mit einem eigenen Gerät selbst entmagnetisieren. Wichtig ist ein Wechselfeld, das langsam abklingt: entweder weil Sie die Uhr langsam vom Gerät wegziehen oder weil das Gerät das Feld elektronisch herunterregelt.
Geräte mit elektronischem Abklingen brauchen nur einen Handgriff, etwa Elma Antimag, Greiner Antimag 2 oder Bergeon MAGNET-O. Sie legen die Uhr auf, drücken kurz die Taste, und das Gerät entmagnetisiert oft im Bruchteil einer Sekunde. Bergeon empfiehlt drei Durchgänge in drei senkrechten Richtungen, die Uhr dabei stillzuhalten und das Werk vorher anzuhalten.
Einfache Tastengeräte ohne Abklingautomatik brauchen dagegen eine bewusste Bewegung. So beschreibt die Uhrenmarke Farer den Ablauf an einem solchen Gerät:
- Die Uhr anhalten: Gangreserve ablaufen lassen und die Krone herausziehen.
- Sie etwa 1 Zentimeter über die Fläche des Geräts halten.
- Die Taste gedrückt halten.
- Die Uhr langsam bis auf etwa 30 Zentimeter Abstand anheben.
- Erst dann die Taste loslassen.
- Prüfen und bei Bedarf wiederholen.
Wichtig ist der Moment des Loslassens. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hält in ihrem Handbuch für Flugzeugmechaniker fest: Wird der Strom der Entmagnetisierspule zu früh abgeschaltet, kann ein Bauteil erneut magnetisiert werden. Lassen Sie die Taste deshalb erst auf Abstand los.
Grenzen gibt es trotzdem: Quarz-, Funk- und Solaruhren sowie Smartwatches gehören nach übereinstimmenden Warnungen mehrerer Gerätehersteller nicht auf ein solches Gerät. Bei einem kompletten mechanischen Werk rät der Werkzeughersteller Bergeon, vorher die Anweisungen des Uhrenherstellers zu lesen. Zugleich warnt Bergeon vor dem starken Feld seines Geräts: Menschen mit Herzschrittmacher sollten mindestens 2 Meter Abstand halten. Prüfen Sie danach mit dem Kompass als Indiz, besser noch mit dem Gang über einige Tage. Bleibt die Abweichung bestehen, ist der Uhrmacher der nächste Schritt.
Und ohne Gerät? Hausmittel im Check
| Hausmittel | Was die Quellen sagen |
|---|---|
| Abwarten | Hilft bei einer mechanischen Uhr nicht. Seiko: Die Genauigkeit kommt nicht von selbst zurück. Der Anlagenhersteller Maurer: Einmal magnetisiertes Material bleibt theoretisch unbegrenzt magnetisch. |
| Neodym-Magnet an der Bohrmaschine | Als Kundenprojekt eines Physikers bei einem Magnethändler beschrieben, keine Empfehlung. Der Händler rät bei wertvollen Uhren selbst zum Uhrmacher und warnt: Bei falscher Handhabung kann sich das Problem verschlimmern. |
| Elektrorasierer | Ist laut Seiko selbst eine Magnetquelle mit bis zu 10.400 Ampere pro Meter bei Kontakt, kein Hilfsmittel. |
| Apps | Einen Beleg, dass eine App eine Uhr entmagnetisiert, gibt es nicht. Als Wege zum Entmagnetisieren nennt Maurer nur Erhitzen über die Curie-Temperatur, ab der Stahl seinen Magnetismus verliert, starke Erschütterungen mit geringer Wirkung und ein abklingendes Wechselfeld. Für eine Uhr kommt davon nur das Wechselfeld infrage. |
Magnetfeldresistent: was ISO 764, DIN ISO 764 und Herstellerangaben bedeuten.
„Magnetfeldresistent" bedeutet nach der Norm ISO 764, dass eine fertige Uhr ein magnetisches Gleichfeld von 4.800 Ampere pro Meter aushält, ohne stehen zu bleiben.
Bei mechanischen Uhren darf sich der Gang danach um höchstens 30 Sekunden am Tag verändern, bei Gehäusen bis 20 Millimeter um 45 Sekunden. Eine erweiterte Klasse beginnt bei 16.000 Ampere pro Meter. Die deutsche Kennzeichnung lautet „magnetfeldresistent". Geprüft wird bei rund 23 Grad: mechanische Uhren in drei Richtungen, elektronische je Schrittmotor in der empfindlichsten Richtung.
Seit September 2026 gilt die neue DIN ISO 764:2026-09 „Zeitmesstechnik: Magnetresistente Uhren". Sie ersetzt die zurückgezogene DIN 8309:1981-02. Die Angabe „antimagnetisch nach DIN 8309" bei älteren Uhren stammt also aus der alten Norm. Sie erlaubte laut Sinn bei 4.800 Ampere pro Meter einen Gangfehler von plus oder minus 30 Sekunden am Tag.
Die folgende Tabelle ordnet gängige Angaben ein, von der Mindestanforderung laut JCWA bis zum Master-Chronometer-Standard von METAS.
| Klasse oder Angabe | Feldstärke | etwa in Gauss | Quelle |
|---|---|---|---|
| gewöhnliche Uhr (Mindestanforderung) | 1.600 A/m | 20 | JCWA |
| magnetfeldresistent, JCWA Typ 1 | 4.800 A/m | 60 | ISO 764, JCWA |
| erweiterte Klasse, JCWA Typ 2 | ab 16.000 A/m | 200 | ISO 764, JCWA |
| Citizen Series 8, mechanisch | 16.000 A/m | etwa 200 | Citizen |
| Grand Seiko 9RA5 (Spring Drive) mit Bodenaufschrift „MAGNETIC RESISTANT 40000A/m" | 40.000 A/m | etwa 500 | Grand Seiko |
| Sinn, Uhren mit Magnetfeldschutzzeichen, bei Einpol-Kontakt | 80.000 A/m (100 mT) | 1.000 | Sinn |
| METAS Master Chronometer, z. B. Omega Aqua Terra 150M, Kaliber 8900 | 1,5 Tesla | 15.000 | METAS, Omega |
Norm und JCWA meinen ein gleichmäßiges Gleichfeld, die Hersteller nennen ihre Werte unter eigenen Bedingungen. Die Gauss-Werte sind teils umgerechnet, mit 1 Gauss gleich rund 79,6 A/m.
Der Schutz entsteht auf unterschiedlichen Wegen. Sinn baut einen geschlossenen, weichmagnetischen Gehäuseinnenraum aus Zifferblatt, Werkhaltering und Boden. IWC schirmt das Werk der aktuellen Ingenieur Automatic 40 mit einem Weicheisen-Innengehäuse ab, nennt aber keinen Zahlenwert. Bei der Spiralfeder helfen nichtmagnetische Werkstoffe wie Silizium. Die Swatch Group setzt mit Nivachron auf eine Legierung, die den Resteffekt eines Magnetfelds je nach Kaliber um den Faktor 10 bis 20 senkt.
Wer beruflich viel mit Laptop, Tablet oder Magnetverschlüssen hantiert, kann gezielt auf die Kennzeichnung achten. Für alle anderen genügt im Alltag der Abstand, den Seiko empfiehlt.
