Erfolgreich in der Kaltakquise

Erfolgreiche Kaltakquise basiert weniger auf Druck, sondern auf Struktur: klare Zielsetzung, kurze Recherche, saubere Vorbereitung, gute Fragetechnik und konsequente Nachbearbeitung. Wer Einwände als Hinweise versteht, erhöht Terminquoten messbar. In diesem Leitfaden erhalten Sie praxisnahe Kaltakquise Tipps für Telefonakquise, Einwandbehandlung, Kennzahlen und passende Werkzeuge.

Die Kaltakquise am Telefon ist die Königsdisziplin des Vertriebs, dennoch, kaum einer mag sie. Wer kann es den Menschen verübeln? Immerhin ist eine der größten Ängste der Menschen das Sprechen vor fremden Personen und Sie müssen nicht nur vor einer Gruppe reden, sondern konkret potenzielle Kunden am Telefon anrufen und ihnen etwas verkaufen. Lassen Sie uns gemeinsam eine Saat einpflanzen, um Ihren zukünftigen Erfolg im Vertrieb zu sichern.

Was ist Kaltakquise? Definition und Abgrenzung

Unter Kaltakquise versteht man die erstmalige Kontaktaufnahme zu potenziellen Kunden, zu denen noch keine bestehende Geschäftsbeziehung besteht und die Sie nicht aktiv um Kontakt gebeten haben. Im Alltag ist damit häufig Kaltakquise Telefon gemeint, also die Telefonakquise bei bisher unbekannten Unternehmen oder Ansprechpartnern.

Warmakquise ist davon abzugrenzen: Sie sprechen Personen an, die bereits Berührungspunkte mit Ihnen hatten (zum Beispiel durch eine Anfrage, eine Messe, einen Download, eine Empfehlung oder bestehende Kundenkontakte). In der Praxis ist Warmakquise oft einfacher, weil Vertrauen und Kontext bereits vorhanden sind.

Rechtliche Grundlagen: B2B vs. B2C (kurz und praxisnah)

Gerade bei der Telefonakquise ist die rechtliche Einordnung wichtig, denn sie beeinflusst, wen Sie anrufen und wie Sie argumentieren.

  • B2C (Privatkunden): Telefonische Kaltakquise ist in der Regel nur mit ausdrücklicher vorheriger Einwilligung zulässig. Ohne Einwilligung ist das Risiko hoch, dass der Anruf unzulässig ist.
  • B2B (Geschäftskunden): Telefonische Kaltakquise kann zulässig sein, wenn ein mutmaßliches Interesse am Angebot besteht. Das ist kein Freifahrtschein: Ihr Angebot muss nachvollziehbar zum Unternehmen passen, und die Ansprache sollte sachlich, respektvoll und zielorientiert sein.

Für Ihre Kundengewinnung bedeutet das: Je sauberer Ihre Zielgruppe gewählt ist und je besser Ihr Nutzen zum potenziellen Bedarf passt, desto sicherer bewegen Sie sich in der Praxis. Gute Vertrieb Tipps beginnen daher nicht beim Gespräch, sondern bei der Auswahl der richtigen Kontakte.

Recherche und Zielsetzung

Bevor Sie anfangen zu wählen, sollten Sie paar Minuten in die Recherche Ihres Telefonpartners investieren. Googeln Sie seine Homepage, seine Umsatzzahlen, usw. Je mehr Informationen Sie über Ihren Gesprächspartner haben, desto besser sind Sie für das Gespräch gewappnet. Jedoch sollte die Recherche nur ein Mittel zum Zweck sein. Investieren Sie nicht zu viel Zeit hinein, sodass Sie gar nicht mehr zum Telefonieren kommen.

Ohne Ziel ist jeder Weg unendlich. Daher sollten Sie im Vorfeld wissen, was Sie mit dem Telefonat erreichen möchten. Ist Ihr Ziel ein Termin oder ein Verkauf? Entscheiden Sie sich im Voraus was Sie mit Ihrem Anruf bezwecken möchten, denn ansonsten verschwenden Sie Ihre Zeit und die des Gesprächspartners.

Die perfekte Vorbereitung

Viele unterschätzen, dass „Vorbereitung“ nicht bedeutet, stundenlang Informationen zu sammeln, sondern in kurzer Zeit die richtigen Punkte griffbereit zu haben. Ihre Telefonakquise wird deutlich ruhiger, wenn Sie vor dem Wählen drei Dinge klar haben:

  1. Warum genau dieses Unternehmen? (Branche, Größe, Situation, Hinweis auf Bedarf)
  2. Wen möchten Sie sprechen? (Funktion statt Name: Einkauf, Geschäftsführung, IT-Leitung, Praxismanagement)
  3. Was ist der nächste sinnvolle Schritt? (Termin, Angebot, Rückruf, Weiterleitung an Fachabteilung)

Damit Sie nicht im Perfektionismus stecken bleiben, hilft eine knappe Checkliste mit Zeitrahmen:

Vorbereitungsschritt Dauer Werkzeug Tipp
Zielkunde auswählen (Branche/Größe/Region) 2–3 Min. Liste/Recherche Lieber 20 passende Firmen als 200 beliebige
Website-Scan (Startseite + Leistungen + Kontakt) 3–5 Min. Browser Notieren Sie 1 konkreten Anknüpfungspunkt
Ansprechpartner bestimmen (Rolle/Funktion) 1–2 Min. Webseite/Netzwerk Fragen Sie im Vorzimmer nach der Zuständigkeit
Nutzenversprechen formulieren (1 Satz) 1 Min. Notizblatt Kein Produktvortrag, sondern Problembezug
Gesprächsleitfaden bereit legen 1 Min. Leitfaden Einstieg, 3 Fragen, Terminfrage
Einwandliste kurz durchgehen 1 Min. Liste Antworten als Gesprächsbrücken formulieren
Nachbearbeitungsvorlage öffnen 30 Sek. CRM/Kundenliste Damit nichts liegen bleibt

Wenn Sie diese Punkte konsequent nutzen, gewinnen Sie Routine. Und Routine reduziert die Hemmschwelle, überhaupt zu wählen. Genau hier entscheidet sich der Alltag in der Kaltakquise: nicht in „perfekten“ Gesprächen, sondern in kontinuierlicher Umsetzung.

Oft wird die Sekretärin im Vorzimmer zum Schreckgespenst der Vertriebsmitarbeiter. Sie will alles wissen und stellt nur selten durch, besonders, wenn sie erfährt, dass es sich bei Ihnen um einen Vertriebsmitarbeiter handelt. Damit Sie dennoch durchgestellt werden, hier paar kleine Tipps:

  • Es ist stets hilfreich die Sekretärin zu Ihrem Verbündeten zu machen.
  • Es gilt nicht die Sekretärin zu überzeugen! Seien Sie nett und freundlich zu ihr, jedoch muss Ihnen bewusst sein, dass die Sekretärin nicht die Entscheidung trifft. Deshalb bequatschen Sie sie nicht mit Produktinformation, sondern bitten Sie um Durchstellung.

Beispiel-Dialog Vorzimmer […]

Ergänzung aus der Praxis: Behandeln Sie das Vorzimmer wie einen wichtigen Teil des Prozesses, nicht wie ein Hindernis. Häufig sind Assistenz und Sekretariat stark eingebunden und wissen sehr genau, welche Themen aktuell relevant sind. Eine gute Formulierung ist nicht „Ich möchte verkaufen“, sondern „Ich möchte kurz klären, ob das Thema bei Ihnen grundsätzlich passt“.

Hilfreiche Bausteine (ohne Druck, sachlich):

  • „Damit ich Sie nicht unnötig aufhalte: Wer ist bei Ihnen zuständig für …?“
  • „Gern kurz zur Einordnung: Es geht um …, ich bräuchte dazu 30 Sekunden mit der zuständigen Person.“
  • „Wenn das bei Ihnen aktuell kein Thema ist, reicht mir auch ein kurzes Nein.“

Das wirkt professionell, spart Zeit und erhöht die Chance auf eine saubere Weiterleitung. Bei der Kaltakquise am Telefon zählt häufig die Qualität der ersten 20 Sekunden.

Der Entscheider

Nun sollten Sie beim Entscheider angekommen sein. […] Bevor Sie also beginnen Ihrem Kunden zu erzählen was für tolle Produkte Sie haben, sollten Sie sich erkundigen, was der Kunde überhaupt benötigt.

[Fragetechnik: offene -> geschlossene Fragen, Notizen machen]

Erweiterung zur Gesprächsstruktur: Gerade Entscheider reagieren sensibel auf Standardtexte. Eine einfache Struktur hilft Ihnen, klar zu bleiben und dennoch flexibel zu klingen:

  1. Einstieg (Kontext + Erlaubnisfrage): „Guten Tag Herr/Frau …, ich rufe an, weil … Haben Sie gerade 30 Sekunden?“
  2. Orientierungsfrage (offen): „Wie lösen Sie das Thema aktuell?“
  3. Vertiefung (halb-offen): „Was ist Ihnen dabei besonders wichtig: Kosten, Qualität, Zeit, Verfügbarkeit?“
  4. Konkretisierung (geschlossen): „Wäre ein kurzer Termin nächste Woche sinnvoll, um zu prüfen, ob es passt?“

Damit werden Sie nicht zum Vortragenden, sondern zum Gesprächsführer. Und genau das ist ein Kern guter Vertrieb Tipps: Nicht mehr reden, sondern gezielter fragen.

Notizen sind entscheidend: Schreiben Sie nicht „Kunde hat kein Interesse“, sondern den Grund: „kein Budget dieses Quartal“, „bestehender Rahmenvertrag“, „Zuständigkeit bei …“. Diese Details sind die Basis für Ihre spätere Einwandbehandlung und Nachbearbeitung.

Einwandbehandlung

Oft haben wir Menschen Einwände, warum wir etwas nicht brauchen. […] Nach einiger Zeit werden Sie feststellen, dass die meisten Menschen dieselben Einwände nutzen.

Wichtige Ergänzung: Einwände sind selten „Ablehnung Ihrer Person“, sondern meist Schutzmechanismen: Zeit schützen, Risiko vermeiden, Prioritäten setzen. Wenn Sie Einwände sauber behandeln, steigt Ihre Terminquote in der Telefonakquise deutlich.

Zwei Grundsätze helfen dabei:

  • Nicht dagegen argumentieren, sondern erst verstehen.
  • Einwände in Fragen verwandeln, die Sie gemeinsam klären können.

Die 5 häufigsten Einwände in der Kaltakquise (mit Antwortbeispielen)

Einwand Falsche Reaktion Richtige Reaktion (Beispiel)
„Kein Interesse.“ „Doch, das ist für Sie bestimmt interessant…“ „Verstehe ich. Damit ich Sie nicht weiter störe: Woran liegt es – ist das Thema generell irrelevant oder gerade nur nicht prioritär?“
„Keine Zeit.“ „Es dauert wirklich nur kurz…“ „Genau deswegen frage ich: Reicht ein 20-Minuten-Termin an einem ruhigen Punkt der Woche, oder soll ich Ihnen zwei Sätze per E‑Mail schicken und wir sprechen danach?“
„Schicken Sie Unterlagen.“ „Gern, aber ich brauche vorher…“ (verhört sich wie Abwehr) „Gern. Damit ich Ihnen nichts Beliebiges sende: Was soll nach dem Lesen für Sie klar sein – Preisrahmen, Ablauf oder Nutzen?“
„Wir haben schon einen Anbieter.“ „Wir sind besser/günstiger…“ „Das ist gut, dann ist das Thema grundsätzlich relevant. Was läuft aktuell gut, und wo würden Sie sich eine Verbesserung wünschen?“
„Kein Budget.“ „Dann ist das eben nicht wichtig…“ „Verstanden. Geht es um fehlendes Budget grundsätzlich oder um das aktuelle Quartal? Wenn wir den Nutzen sauber prüfen, wäre eine Planung für später interessant?“

Diese Antworten sind bewusst ruhig formuliert. In der Kaltakquise geht es selten darum, im Erstkontakt „zu gewinnen“, sondern darum, die nächste sinnvolle Stufe zu erreichen: Termin, Bedarfsklärung, Weiterleitung oder Wiedervorlage.

Zusätzlicher Praxis-Tipp zur Einwandbehandlung: Nutzen Sie kurze Bestätigungen, ohne sich zu entschuldigen. Zum Beispiel: „Verstanden“, „Das klingt nachvollziehbar“, „Guter Punkt“. Danach kommt Ihre Frage. So bleiben Sie respektvoll und gleichzeitig führend.

Nachbearbeitung

Nach jedem Gespräch sollten Sie eine Nachbearbeitung machen. Falls Sie Ihr Ziel nicht erreicht haben notieren Sie sich warum nicht und übertragen Sie Ihre Notizen ins CRM. Stellen Sie den Kunden auf Wiedervorlage und rufen Sie ihn wieder an.

Ergänzung: Genau hier trennt sich Aktivität von Ergebnis. Nachbearbeitung ist nicht Bürokratie, sondern der Hebel, der aus einzelnen Telefonaten einen Prozess macht. Halten Sie nach jedem Gespräch mindestens fest:

  • Ansprechpartner, Rolle, Durchwahl (wenn vorhanden)
  • Kurzzusammenfassung in 1–2 Sätzen (Situation/Bedarf)
  • Einwände und deren Kern (nicht nur „kein Interesse“)
  • Nächster Schritt mit Datum (Wiedervorlage ist ein fester Termin)

Wenn Sie regelmäßig nachfassen, wirken Sie nicht „aufdringlich“, sondern zuverlässig. Viele Termine entstehen nicht im ersten Kontakt, sondern im zweiten oder dritten.

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Erfolgsquoten und Kennzahlen

Wer Kaltakquise professionell betreiben will, braucht neben Gesprächstechnik auch realistische Erwartungen. Sonst wirkt jeder Rückschlag größer als er ist.

Realistische Richtwerte (als Orientierung)

Die Zahlen hängen stark von Branche, Zielgruppe, Angebot und Listenqualität ab. Dennoch helfen grobe Leitplanken:

  • Kontaktquote (Sie erreichen eine zuständige Person): oft 10–30 % der Anrufe
  • Terminquote bezogen auf geführte Gespräche: häufig 5–20 %
  • Termine pro Anrufe (gesamt): je nach Situation etwa 1 Termin pro 20–80 Anrufe

Wenn Sie neu starten, rechnen Sie eher mit der oberen Spanne. Mit Routine, besserer Zielgruppe und besserer Einwandbehandlung verbessert sich die Quote.

Kennzahlen, die Sie wirklich steuern können

  • Anrufe pro Tag/Woche (Aktivität)
  • Gespräche pro 10 Anrufe (Listenqualität, Erreichbarkeit)
  • Termine pro Gespräch (Gesprächsführung, Nutzenversprechen)
  • Wiedervorlagenquote (Prozessdisziplin)
  • Gründe für Ablehnung (Lernkurve, Marktfeedback)

So wird Kundengewinnung messbar. Und Sie merken schnell, ob Ihr Engpass eher bei Erreichbarkeit, Zielgruppenfit oder Ihrer Gesprächsstruktur liegt.

Werkzeuge für erfolgreiche Kaltakquise

Gute Telefonakquise ist Handwerk. Und Handwerk wird besser mit verlässlichen Werkzeugen. Sie brauchen keine komplizierte Technik, aber eine Ausstattung, die Sie konsequent nutzen.

1) Kundenverwaltung und Wiedervorlage

Ein CRM (Kundenverwaltungssystem) oder zumindest eine strukturierte Kundendatei hilft, Kontakte sauber zu dokumentieren und Wiedervorlagen sicher einzuhalten. Entscheidend ist nicht die Software, sondern die Disziplin: einheitliche Felder, kurze Notizen, feste nächste Schritte.

2) Leitfaden und Einwandliste

Ein Leitfaden verhindert, dass Sie im Gespräch „suchen“. Er gibt Sicherheit, besonders in der Kaltakquise am Telefon. Halten Sie ihn kurz:

  • Einstieg + Erlaubnisfrage
  • 3 Kernfragen
  • Terminfrage
  • Abschluss + nächste Schritte

Daneben eine Einwandliste (die häufigsten 5–10), damit Ihre Einwandbehandlung nicht improvisiert klingt.

3) Notizbuch und hochwertiger Stift (professionelles Auftreten)

Auch im digitalen Alltag ist das Schreiben mit der Hand oft schneller und ruhiger, gerade wenn Sie parallel zuhören. Ein ordentliches Notizbuch und ein zuverlässiger Stift gehören daher zu den stillen, aber wirksamen Elementen professionellen Auftretens im Vertrieb.

Wenn Sie dabei Wert auf eine Premium-Anmutung legen, finden Sie passende Modelle in der Kategorie Kugelschreiber: /product-category/kugelschreiber/ . Es geht nicht um Show, sondern um Sorgfalt: Wer strukturiert notiert, fragt besser nach und wirkt sicherer.

4) Werbeartikel als Türöffner (sparsam und passend einsetzen)

In manchen Branchen kann ein kleiner, hochwertiger Werbeartikel ein Gespräch erleichtern, sofern er zum Kontext passt und nicht wie Bestechung wirkt. Besonders bei späteren Kontakten (Warmakquise, Terminvorbereitung, Bestandskundenpflege) kann das sinnvoll sein.

Eine praxisnahe Orientierung, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, finden Sie hier: /werbeartikel-auswaehlen/ . Wichtig: Der Werbeartikel ersetzt nie den Nutzen, er unterstützt nur den Eindruck von Professionalität und Verlässlichkeit.

Pro-Tipp zum Schluss

Manchmal gelingt es nicht den Gesprächspartner zu überzeugen. Rufen Sie in 30-60 Minuten später an […]

Ergänzung: Dieser Tipp wirkt vor allem dann, wenn der erste Versuch an Timing scheitert. Achten Sie dabei auf ein sauberes Auftreten: kurzer Bezug („Ich hatte Sie vorhin kurz erwischt…“), klare Frage, keine Rechtfertigung. Und falls der Kontakt erneut keine Zeit hat, vereinbaren Sie lieber einen konkreten Rückruftermin, statt „irgendwann“ erneut anzurufen.

Ein gutes Ziel ist meist ein nächster klarer Schritt, nicht der sofortige Verkauf. In vielen B2B-Situationen ist das realistischste Ziel ein Termin zur Bedarfsklärung, ein Rückruf mit der zuständigen Person oder die Erlaubnis, passgenaue Informationen zu senden und danach kurz nachzufassen.

Wenn Sie die zuständige Person erreichen, reichen oft 2 bis 6 Minuten, um Interesse zu prüfen und den nächsten Schritt zu vereinbaren. Entscheidend ist, dass Sie nicht in einen Produktvortrag rutschen. Halten Sie den Nutzen knapp, stellen Sie Fragen und steuern Sie zügig auf Termin oder Wiedervorlage.

Nervosität sinkt, wenn Sie die Situation standardisieren: fester Leitfaden, klare Zielsetzung, kurze Vorbereitung und konsequente Nachbearbeitung. Zusätzlich hilft es, Ihre ersten 2 Sätze auswendig zu können, damit der Einstieg stabil sitzt. Mit Routine wird die Kaltakquise am Telefon deutlich leichter.

Sehen Sie das Vorzimmer nicht als Gegner. Fragen Sie nach Zuständigkeiten statt nach Namen, bleiben Sie freundlich und knapp, und vermeiden Sie lange Produktbeschreibungen. Eine gute Formulierung ist: „Wer ist dafür zuständig?“ Wenn Sie dort verlässlich und respektvoll auftreten, steigen Ihre Chancen auf Durchstellung spürbar.

Sobald Sie regelmäßig nachfassen und mehr als eine Handvoll Kontakte parallel führen, lohnt sich ein CRM oder zumindest eine strukturierte Kundendatei. Der zentrale Nutzen ist die Wiedervorlage: Wer konsequent dokumentiert, ruft zur richtigen Zeit wieder an und verbessert damit seine Erfolgsquoten deutlich.

Eine Meinung zu “Erfolgreich in der Kaltakquise

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