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Hörner Füllerfeder mit Goldakzent in Nahaufnahme
Federkunde · Ratgeber 2026

Füllerfeder A oder M, welche passt wirklich?

EF, F, M, B oder BB? Strichbreite, Schreibgefühl, Tintenwahl. Plus die Hersteller-Codes von Lamy, JoWo und Schmidt, damit Sie genau die Feder bekommen, die zu Ihrer Hand passt.

Lesezeit 7 Min Autor: Andre Hörner Direkt zur Antwort →
Geschrieben und fachlich geprüft von Andre Hörner

Gründer der Hörner GmbH in Dresden (gegründet 2016). Premium-Schreibgeräte und Lederwaren, Gravur in der hauseigenen Werkstatt.

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Kurz zusammengefasst

Die Standard-Federstärke ist M (mittel, 0,5–0,7 mm), der Allrounder für jede Hand. A ist die Edelstahl-Anfängerfeder mit robuster Spitze für Grundschüler und Schreibanfänger. F (fein), B (breit), EF (extrafein) und BB (extrabreit) decken alles dazwischen und darüber hinaus ab. Die Bezeichnungen sind nicht genormt, eine F-Feder kann bei Hersteller A einer M bei Hersteller B entsprechen.

0,5–0,7mm
Strichbreite einer M-Standardfeder
4Breiten
EF · F · M · B im Hörner-Sortiment
3Hersteller
Bock · JoWo · Schmidt, alle in Deutschland
Kapitel I · Die Schlüsselfrage

A oder M? Die direkte Antwort.

Die häufigste Frage zur Füllerfeder lässt sich in einem Satz beantworten: M ist die richtige Wahl, für Schreibanfänger, Grundschüler und geübte Schreiber gleichermaßen.

Moderne Iridium-Spitzen sind so tolerant, dass auch Grundschüler ohne übermäßigen Druck damit zurechtkommen. M passt zu jeder Tinte und jedem Anlass, von der schnellen Notiz bis zur Unterschrift. Wer abweicht, findet die Begründung in der Tabelle direkt darunter.

Sie sind…FederempfehlungBegründung
Schreibanfänger, Grundschüler, normaler AlltagMStandard-Allrounder mit moderater Strichbreite. Moderne Iridium-Spitzen sind tolerant gegenüber Schreibdruck, auch für Linkshänder geeignet.
Filigrane Schrift, NotizenF oder EFDünnerer Strich, mehr Detail, geübte Hand nötig.
Große Schrift, UnterschriftenB oder BBAusdruckstarke Linie, viel Tinte auf dem Papier.
Goldfeder-Erlebnis14K oder 18KDeutlich weicher und federnder. Die gehobene Schreiberfahrung, siehe Kapitel IV.
Kapitel II · Federstärken

Federstärken EF, F, M, B, BB im Vergleich.

Die meisten Hersteller liefern Füller standardmäßig in fünf Federstärken aus: EF, F, M, B, BB. Dazu die A-Feder als Edelstahl-Anfängervariante, LH-Federn für Linkshänder (heute seltener, aber bei Lamy weiter im Programm) und Spezialschliffe wie OM/OB (oblique, schräg geschliffen) sowie Stub- oder Italic-Federn für Kalligraphie. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die typischen Strichbreiten und wofür sich die jeweilige Feder eignet.

Federfinder · Drei Fragen

Welche Federstärke passt zu Ihrer Hand?

Frage 1 von 3

Wie groß ist Ihre Handschrift?

FederstärkeKürzelStrichbreite (ca.)Empfehlung
ExtrafeinEF / XF0,3–0,4 mmFiligrane Schrift, Verzierungen, Asien-Schrift
FeinF0,4–0,5 mmKleine Handschrift, Notizen, Kalender
MittelM0,5–0,7 mmAllrounder für jeden Alltag, die Standardwahl
BreitB0,7–0,9 mmGroße Handschrift, ausdrucksstarker Strich
ExtrabreitBB0,9–1,2 mmUnterschriftenfüller, Kalligraphie
AnfängerA0,6–0,8 mmEdelstahl, robust, Schule und Erstkauf
LinkshänderLH0,5–0,7 mmSteiler geschliffene M-Feder für die Schiebebewegung, heute selten, Lamy bietet sie weiter an
Aus der Hörner-Beratung

Im Hörner-Sortiment fertigen wir vier Federbreiten: EF, F, M und B. Die meisten Kunden entscheiden sich für M, sie ist im Alltag genau richtig für Notizen und Unterschriften.

B empfehlen wir Vielunterschreibern: Notaren, Geschäftsführern, Personen die hauptsächlich Aufträge zeichnen.

F oder EF ist die Wahl, wenn jemand viel mitschreiben muss oder sehr klein schreibt.

Die Feder ist das Herzstück eines jeden Füllers. Sie bestimmt nicht nur die Strichbreite, sondern auch, ob das Schreiben Freude macht oder Mühe. Eine M-Feder, die zur Hand passt, schlägt jede teurer ausgestattete Goldfeder, die nicht gewählt wurde. Hörner Werkstattnotiz
Kapitel III · Made in Germany

Lamy, JoWo, Schmidt, wer steckt drin?

Die meisten Federn weltweit kommen aus drei deutschen Werkstätten: Bock (Heidelberg), JoWo (Berlin) und Schmidt Technology (St. Georgen im Schwarzwald). Sie fertigen Federn nicht nur unter eigenem Namen, sondern als OEM-Komponente für zahlreiche Schreibgeräte-Marken, von Lamy bis Mont Blanc, von Faber-Castell bis Kaweco. Auch Hörner verwendet ausschließlich Federn Made in Germany.

Die Hersteller benutzen meist die deutschen Federcodes A/M/B/F. Ausnahmen gibt es bei japanischen und manchen US-Marken, dort fallen die Strichbreiten bei gleicher Bezeichnung tendenziell ein bis zwei Stufen feiner aus. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Hersteller und ihre Federstärken-Logik:

HerstellerStandard-FederstärkenBesonderheit
JoWo (Berlin)EF, F, M, B, BB plus SpezialOEM-Marktführer, in vielen Premium-Marken verbaut
Bock (Heidelberg)EF, F, M, B, BB plus Italic, StubKlassiker, hohe Federgenauigkeit
Schmidt Technology (St. Georgen)EF, F, M, BSpezialist für Tintenleiter und Schreibsysteme
Lamy (Heidelberg)A, EF, F, M, B, OM, OB, OBB, LHEigene Federn, A-Feder für Schule (sehr bekannt), LH-Variante weiter im Programm
Pelikan (Hannover)EF, F, M, B, BB, OM, OB, OBBEigene Goldfedern, oblique Federn als Standard
Pilot, Sailor (JP)EF, F, M, BStrichbreiten typisch eine Stufe feiner als DE/EU

Praktischer Hinweis: Wenn Sie eine M-Feder bei einem japanischen Füller ausprobieren, fühlt sie sich oft wie eine F-Feder bei einem deutschen Modell an. Das ist kein Mangel, das ist die kulturell andere Schreibtradition (kleinere Schriftzeichen, dünneres Papier).

Hörner Werkstatt-Notizen

Drei Dinge, die Kunden häufig falsch verstehen.

Aus den meistgehörten Beratungs-Fehlannahmen in der Hörner-Werkstatt, und was tatsächlich dahintersteckt.

Denkfehler

„Mein Tintenroller kratzt, der Stift ist schlecht."

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Hörner-Antwort

Was kratzt, ist meistens die Mine, nicht der Stift. Bei einem hochwertig gefertigten Korpus genügt ein Mine-Wechsel, und das Schreibgefühl ist wieder weich.

Wer einen BMW mit schlechtem Benzin betankt, sagt ja auch nicht, das ganze Auto sei schlecht. Es ist der Treibstoff, also die Mine. Andre Hörner

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Naturprodukt

„Mein Holzfüller ist undicht, die Tinte verschwindet ohne Nutzung."

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Hörner-Antwort

Physikalisch normal. Bei Holz-Deckel-Füllern ist der innere Verschluss aus Kunststoff. Der Holzdeckel selbst dichtet nicht hundertprozentig, weil Naturholz kein luftdichtes Material ist. Liegt der Füller eine Woche oder länger, verdunstet Tinte messbar, auch ohne Schreiben.

Kunden sind ganz überrascht, wieso die Tinte leer ist, obwohl sie den Füller gefühlt nicht genutzt haben. Man unterschätzt diesen Verdunstungsprozess. Andre Hörner

Lösung: Bei längerer Pause Füller entleeren und Feder spülen.

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Tintenleiter, nicht Feder

„Meine Feder ist verstopft, die Feder ist defekt."

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Hörner-Antwort

Fast immer falsch. Verstopft ist nicht die Feder, sondern der Tintenleiter darunter. Dokumentenechte Tinte enthält Partikel, die sich bei langer Nutzung ohne Reinigung schrittweise im Tintenleiter ablagern. Irgendwann kommt vorne keine Tinte mehr an, der Füller stoppt.

Das hat meistens den Grund, dass der Füller einfach lange Zeit genutzt und nie gereinigt wurde. Andre Hörner

Lösung: Mit dem Konverter lauwarmes Wasser aufziehen, bis durchsichtiges Wasser im Konverter ankommt. Bei Routine-Reinigung alle ein bis zwei Monate tritt das Problem gar nicht auf.

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Kapitel IV · Material

Edelstahl oder Gold, was ist der Unterschied?

Die meistverbreiteten Federmaterialien sind Edelstahl, vergoldete Stahlfedern, 14 Karat Gold und 18 Karat Gold. Was die Lebensdauer angeht, sind sich alle praktisch ebenbürtig, denn die Spitze, die das Papier berührt, besteht in jedem Fall aus einer harten Spitzen-Legierung (umgangssprachlich „Iridium-Spitze"). Sie hält zehntausende Schreibkilometer aus.

Branchen-Hinweis

Der Begriff „Iridium-Spitze" ist Branchen-Konvention. Echtes Iridium wird seit den 1950er Jahren kaum noch auf Federspitzen verwendet, es ist zu selten und zu schwer zu verarbeiten. Moderne Federspitzen bestehen meist aus Ruthenium-Wolfram-Osmium-Legierungen (gelegentlich auch Rhenium oder Wolfram-Carbid). Die Eigenschaften sind identisch zur historischen Iridium-Spitze: sehr hart, abriebfest und über Jahrzehnte stabil. Der Begriff hat sich aus Tradition gehalten, aus Marketing-Gründen und mangels eines griffigeren Sammelbegriffs für „harte Spitzen-Legierung".

Was das Schreibgefühl angeht, gibt es allerdings einen klaren Unterschied: Goldfedern schreiben deutlich weicher und federnder als Edelstahlfedern. Gold gibt unter Schreibdruck nach, passt sich der individuellen Hand an und macht aus dem Schreibvorgang ein anderes Erlebnis. 14K (58,5 % Goldanteil) ist der Einstieg in dieses Schreibgefühl, solide, federnd, langlebig. 18K (75 %) ist der Premium-Standard: noch geschmeidiger, noch reaktiver auf Schreibdruck.

Vergoldete Stahlfedern sind eine optische Aufwertung der Edelstahlfeder, das Gold liegt nur als Schicht auf dem Stahlkörper. Schreibgefühl: identisch zur Edelstahlfeder. Sie sehen aus wie Goldfedern, schreiben aber wie Stahlfedern. Bei vielen Markenmodellen die smarte Mittellösung, wenn die Optik wichtiger ist als die Federung.

MerkmalEdelstahlVergoldet (Stahlkern)14K Gold18K Gold
Goldanteil0 %nur Beschichtung58,5 %75 %
SpitzeHarte Spitzen-LegierungHarte Spitzen-LegierungHarte Spitzen-LegierungHarte Spitzen-Legierung
SchreibgefühlFest, direktWie EdelstahlFedernd, weichSehr weich, geschmeidig
OptikSilberfarbenGoldfarbenGoldfarben (massiv)Goldfarben (massiv)
PreisniveauEinstiegEinstieg–GehobenGehobenPremium

Wer einmal mit einer 18K-Goldfeder geschrieben hat, kennt den Unterschied: Die Feder gibt unter dem Schreibdruck nach, der Strich wird flüssiger, das Schreiben anstrengungsärmer. Edelstahl ist nicht schlechter, direkter im Feedback, kompromissloser im Strich, oft die richtige Wahl für schnelle Notizen oder feste Schreibhand. Aber das Premium-Schreiberlebnis liegt bei der Goldfeder.

Bei Hörner finden Sie beides: Solider Edelstahl in den Einsteiger-Modellen wie Arcanus, vergoldete Stahlfeder im Bestseller Legno Ebenholz-Gold, echte 18K-JoWo-Goldfeder mit Rhodium-Legierung im Premium-Modell Solaris.

Aus der Hörner-Beratung

Beim Wechsel von einer Stahl- auf eine Goldfeder denken die meisten zuerst: „Viel ist viel, wird schon ähnlich sein."

Aber es ist ein großer Unterschied. Auffällig wird er, wenn die Feder über das Papier gleitet: Wie weich sie gleitet, das ist die eigentliche Qualität des Schreibens. Genau dort liegt der Punkt, der eine Stahlfeder von einer Goldfeder trennt.

Mit Übung lässt sich der Effekt noch erweitern. In den Kurven mit etwas mehr Druck erzeugt eine Goldfeder einen breiteren Strich, das Schriftbild wird schöner. Notwendig ist das nicht. Aber es ist möglich.

Kapitel V · Tinte

Welche Tinte passt zu welcher Feder?

Tinte und Feder bilden ein System. Eine zu dünnflüssige Tinte läuft bei einer breiten Feder durchs Papier, eine zu zähe Tinte fließt bei einer EF-Feder gar nicht ab und kratzt. Faustregel: Je dünner die Feder, desto flüssiger sollte die Tinte sein.

FederstärkeTinten-EmpfehlungVermeiden
EF, FDünnflüssig, gut fließend (Pelikan 4001, Diamine Standard)Dickflüssige Iron-Gall oder pigmentierte Tinten
M (Standard)Praktisch jede Füllertintekeine
B, BBSättigungsstark, gerne Shading-TintenSehr dünnflüssige Tinten, laufen leicht durch
Stub, ItalicShading- und schimmernde Tinten zeigen die LinienkontrasteSchwarz ohne Glanz wirkt flach

Wer das erste Mal mit einer Füllertinte experimentiert, beginnt am besten mit einer Standard-Royal-Blue-Tinte (z. B. Pelikan 4001 oder Waterman Serenity Blue), sie funktioniert mit allen Federstärken, läuft sauber durch und ist dokumentenecht. Speziallackfarben, Shading-Tinten und Iron-Gall-Tinten sind Erweiterungen für Erfahrene.

Kapitel V.5 · Zusammenspiel

Tinte und Papier verändern die wahrgenommene Federbreite.

Die nominelle Federbreite (EF/F/M/B) ist nur ein Faktor. Tinte und Papier verschieben die tatsächliche Strichbreite mehr, als die meisten Schreiber annehmen.

FaktorEffekt auf die Strichbreite
TinteManche Tinten „bluten", sie fließen durch das Papier durch, und der Strich wirkt breiter als die Feder es vorgibt.
PapierSaugendes Papier wie Büttenpapier nimmt Tinte auf und verbreitert den Strich. Glattes Premium-Papier (z. B. Tomoe River, Clairefontaine) erhält die nominelle Federbreite am ehesten.
FaustregelEine M-Feder auf Büttenpapier mit bluthender Tinte kann sich wie eine B-Feder anfühlen. Bei kratzigem Schreibgefühl mit feiner Feder zuerst Tinte und Papier prüfen, nicht gleich die Feder wechseln.
Die Schriftbreite hängt auch vom Papier oder der Tinte ab. Es ist immer ein Zusammenspiel zwischen Tinte, Papier und Feder. Andre Hörner
Kapitel VI · Spezialfedern

Spezialfedern: OB, OM, Stub und Italic.

Neben den Standardfedern gibt es eine ganze Reihe von Spezialschliffen, die für bestimmte Schreibstile oder Hand-Haltungen optimiert sind. Drei davon sind im Hörner-Programm und im Fachhandel verbreitet:

FedertypCharakterFür wen geeignet?
OM, OB, OBB (oblique)Spitze schräg nach links geschliffenSchreiber mit nach links geneigter Handhaltung
StubFlache, breite Spitze ohne Italic-SchliffLinienkontrast ohne Kalligraphie-Anspruch
Italic / Cursive ItalicScharfkantig geschliffen, deutlicher LinienkontrastKalligraphie, Hand-Lettering
MusicZwei Einschnitte für NotenschwellungNotenschrift, Musikkalligraphie
FlexFederkörper sehr biegsamSpencerian, Copperplate, historische Schriften

Spezialfedern sind keine Standard-Erstkäufe. Sie lohnen sich, wenn Sie wissen, wofür Sie sie wollen, etwa weil Sie Kalligraphie üben oder Ihre Handhaltung historisch geneigt ist. Die meisten Schreiber kommen ihr Leben lang gut mit M, B oder F aus.

Kapitel VII · Pflege

Pflege und Reinigung der Füllerfeder.

Eine Füllerfeder hält bei normaler Nutzung Jahrzehnte, vorausgesetzt, sie wird gelegentlich gereinigt und nicht trocken liegen gelassen. Die zwei häufigsten Probleme: Eintrocknen (wenn der Füller wochenlang nicht benutzt wurde) und Tintenwechsel (alte Tinte mischt sich mit neuer und färbt unsauber).

Routine-Reinigung: Die Federpartie und den Tintenleiter unter handwarmem Wasser ausspülen, bis das Wasser klar abläuft. Bei eingetrockneter Tinte den Füller über Nacht in lauwarmes Wasser legen, die Iridium-Spitze und der Tintenleiter sind chemisch stabil, das schadet ihnen nicht. Spülmittel, Alkohol oder heißes Wasser sind tabu, sie greifen Kunststoff-Tintenleiter und Beschichtungen an.

ProblemLösung
Tinte fließt nicht mehrWenn verfügbar mit dem Konverter lauwarmes Wasser aufziehen, bis durchsichtiges Wasser im Konverter ankommt.
Tinte tropft oder fließt zu starkDie Feder sitzt nicht richtig auf dem Tintenleiter. Erst neu justieren. Wenn das Problem bleibt, ist der Tintenleiter vermutlich defekt, dann hilft nur eine neue Feder.
Strich kratzt1000er Schleifpapier nehmen und ein paar Unendlichkeitszeichen darauf fahren. Feder anschließend auf normalem Papier testen. Wiederholen, bis die Feder weich schreibt.
TintenwechselWie bei „Tinte fließt nicht mehr": mit Konverter lauwarmes Wasser aufziehen, bis durchsichtiges Wasser ankommt. Dann frische Tinte einfüllen.
Längere PauseFederpartie ausspülen und trocken einlagern. Bei Wiederinbetriebnahme neu befüllen.
Hinweis für Schreibanfänger

Wenn Sie zum ersten Mal einen Füller kaufen, etwa für die Grundschule oder den Wiedereinstieg ins Schreiben mit Tinte, passt dieser Ratgeber Ihnen nur bedingt. Hier geht es um Federstärken im Detail; für Anfänger zählt vor allem ein robustes Modell mit A-Feder (Edelstahl). Linkshänder kommen meist auch damit gut zurecht, bei ausgeprägter Hakenhaltung lohnt sich eine LH-Variante. Eine eigene Übersicht für Anfänger- und Schul-Füller folgt.

Hörner Füllfederhalter mit Goldfeder

Drei Premium-Füller, handgewählt für die nächste Stufe.

Wer den Schritt von der Edelstahlfeder zur Goldfeder gehen will, findet in der Hörner-Premium-Linie drei Modelle, die sich in Material und Charakter unterscheiden, alle mit Federn aus deutscher Fertigung, alle gravierfähig.

Eine vollständige Übersicht aller Hörner-Füllfederhalter mit Federstärken-Auswahl, Material und Gravurfähigkeit finden Sie in der Hörner Füllfederhalter-Kategorie. Zur Bestellung empfehlen wir, im Bestellprozess die gewünschte Federstärke (A, F, M oder B) auszuwählen.

Häufige Fragen

Federkunde, kompakt beantwortet.

Was ist der Unterschied zwischen Füllerfeder A und M?
A-Federn sind Anfängerfedern aus Edelstahl mit besonders robuster Spitze, gedacht für Schreibanfänger und Grundschüler. M-Federn sind die Standard-Allrounder mit mittlerer Strichbreite (0,5–0,7 mm) für den täglichen Gebrauch geübter Schreiber. Wer mit Füller schon umgehen kann, wählt M.
Welche Federstärke ist Standard?
M (Mittel) ist die Standard-Federstärke und das, was die meisten Füllerhersteller ohne Sonderwunsch ausliefern. Strichbreite ca. 0,5 bis 0,7 Millimeter, geeignet für jede Hand und jeden Anlass, vom Notizblock bis zur Unterschrift.
Was bedeuten die Federstärken EF, F, M, B und BB?
EF (Extra Fein) liegt bei 0,3–0,4 mm Strichbreite, F (Fein) bei 0,4–0,5 mm, M (Mittel) bei 0,5–0,7 mm, B (Breit) bei 0,7–0,9 mm und BB (Extrabreit) bei 0,9–1,2 mm. Je dünner die Feder, desto geübter sollte die Hand sein. EF und XF werden vor allem für filigrane Verzierungen und Asien-Schrift verwendet.
Sind die Federstärken bei allen Herstellern gleich?
Nein. Die Bezeichnungen sind nicht genormt, eine F-Feder eines Herstellers kann der M-Feder eines anderen entsprechen. Japanische Hersteller (Pilot, Sailor) schreiben in der Regel feiner als deutsche oder italienische Hersteller bei gleicher Bezeichnung. Vor dem Kauf empfehlen wir, die exakte Strichbreite in Millimeter im Datenblatt zu prüfen.
Was bedeutet die A-Feder bei Lamy?
Lamy nutzt das deutsche A/M/B/F-System: A steht für die Anfänger-Edelstahlfeder mit verstärkter Spitze, M für die Standard-Mittlere, B für Breit, F für Fein. Die A-Feder bei Lamy entspricht der A-Feder bei deutschen Mitbewerbern und ist für Grundschüler und Schreibanfänger konzipiert.
Was ist der Unterschied zwischen Edelstahl- und Goldfeder?
Goldfedern schreiben deutlich weicher und federnder als Edelstahlfedern, sie geben unter dem Schreibdruck nach und passen sich der individuellen Hand an. Die Lebensdauer ist bei beiden vergleichbar, weil die Spitze in beiden Fällen aus einer Iridium-Legierung besteht. 14 Karat (58,5 % Gold) gilt als gehoben, 18 Karat (75 %) als Premium-Schreibgefühl. Wichtig zu unterscheiden: Vergoldete Stahlfedern sehen aus wie Goldfedern, schreiben aber wie Edelstahlfedern, das Gold ist nur eine Beschichtung.
Welche Tinte passt zu welcher Federstärke?
Feine Federn (EF, F) profitieren von dünnflüssiger, gut fließender Tinte (z. B. Pelikan 4001, Diamine Standard), sonst kratzt die Feder. Mittlere und breite Federn (M, B, BB) vertragen auch sättigungsstarke und Shading-Tinten gut. Extrabreite Federn brauchen Tinten mit hoher Saugfähigkeit, sonst läuft das Papier durch.
Brauchen Linkshänder eine spezielle Füllerfeder?
Nicht zwingend. Viele Linkshänder kommen mit einer Standard-A- oder M-Feder gut zurecht, weil moderne Iridium-Spitzen toleranter sind als ältere Vintage-Federn. Lamy und Pilot bieten weiterhin spezialisierte LH-Federn an, die einen steileren Schliffwinkel für die Schiebebewegung haben, sinnvoll für Linkshänder mit ausgeprägter Hakenhaltung. Wer eine Standard-Feder probiert und damit zufrieden ist, braucht keine LH-Variante.
Was sind OB-, OM- und Stub-Federn?
OB-, OM- und OBB-Federn sind oblique Federn, also schräg geschliffen für Schreiber mit geneigter Handhaltung. Stub-Federn haben eine flache, breite Spitze für kalligraphische Strichführung mit Linienkontrast. Italic- und Music-Federn sind weitere Spezialschliffe für Kalligraphie und Notenschrift.
Wie reinige ich eine eingetrocknete Füllerfeder?
Federspitze und Tintenleiter unter handwarmem Wasser ausspülen, bis das Wasser klar abläuft. Bei hartnäckigen Tintenresten 12 Stunden in lauwarmem Wasser einweichen, dann mehrfach mit klarem Wasser durchspülen. Nie heißes Wasser oder Spülmittel verwenden, beides greift Tintenleiter und Federmaterial an.
Wer fertigt die besten Füllerfedern?
Die weltweit führenden Federhersteller sitzen in Deutschland: Bock (Heidelberg), JoWo (Berlin) und Schmidt Technology (St. Georgen). Sie fertigen Federn für zahlreiche internationale Schreibgeräte-Marken. Auch Hörner verwendet ausschließlich Federn Made in Germany.
Welche Federstärke für die Schule oder den ersten Füller?
Für Schreibanfänger, Grundschüler und geübte Schreiber gleichermaßen ist die M-Feder die richtige Wahl. Sie ist der Standard-Allrounder mit moderater Strichbreite (0,5–0,7 mm), und ihre moderne Iridium-Spitze ist tolerant genug, auch ungeübtem Schreibdruck standzuhalten. Auch Linkshänder kommen mit einer Standard-M-Feder gut zurecht. Bei ausgeprägter Hakenhaltung kann eine spezialisierte LH-Variante einzelner Hersteller (z. B. Lamy) sinnvoll sein. Aus der Hörner-Werkstatt: M ist die beständig richtige Antwort, sowohl für erste Schreibversuche als auch für geübte Hände.
Was ist eine Iridium-Spitze wirklich, und ist da überhaupt noch Iridium drin?
„Iridium-Spitze" ist heute ein Branchen-Begriff, kein technisches Versprechen. Echtes Iridium wird seit den 1950er Jahren kaum noch auf Federspitzen verwendet, es ist zu selten und zu schwer zu verarbeiten. Moderne Federspitzen bestehen meist aus Ruthenium-Wolfram-Osmium-Legierungen, gelegentlich aus Rhenium oder Wolfram-Carbid (Pelikan nennt seine Spitze daher „Wolfram-Iridium"). Die Eigenschaften sind identisch zur historischen Iridium-Spitze: sehr hart, abriebfest und über Jahrzehnte stabil. Der Begriff hat sich aus Tradition und Marketing-Gründen gehalten, mangels eines griffigeren Sammelbegriffs für „harte Spitzen-Legierung".
Hörner Legno Ebenholz-Gold Füllfederhalter, der Bestseller im Premium-Segment
Hörner Premium-Schreibgeräte

Eine Feder, die Sie auswählen, nicht nehmen, was übrig bleibt.

Bei jedem Hörner-Füllfederhalter wählen Sie die Federstärke im Bestellprozess: A, F, M oder B, dazu auf Wunsch eine persönliche Gravur in 24 Stunden. Made in Germany ist bei uns nicht Marketing, sondern die Bock- und JoWo-Federn, die in jedem Modell verbaut sind.